Künstlerischer Prozess inspiriert durch Störungen
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Viele Kolleg:innen stehen regelmässig vor der Herausforderung, dass die geplante Einheit durch einzelne oder mehrere Schüler:innen erheblich gestört wird. Im Seminar geht es um eine neue Haltung, die das Gelingen von Kunst als sozialen Prozess mit annehmender Resonanzfähigkeit versteht.


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Künstlerischer Prozess inspiriert durch Störungen
Konstruktiver Umgang mit sogenannten Störungen und wertschätzende Konsequenzen rund um die pädagogische Eurythmie.
Viele Kolleg:innen stehen regelmässig vor der Herausforderung, dass der geplante und vorbereitete Ablauf einer Einheit durch einzelne oder mehrere Schüler:innen erheblich gestört wird. In der Folge fühlt die/der betreffende Kolleg:in sich überfordert, gestresst, droht mit Strafen etc. und die gesamte Gruppe fällt darüber hinaus aus dem künstlerischen Prozess.
In diesem Seminar soll es um eine neue Haltung gehen, die das Gelingen von Kunst mit jungen Menschen als lebendigen sozialen Prozess versteht und auf einer wertschätzenden, annehmenden Resonanzfähigkeit basiert. Unerwartetes, sogar unerwünschtes Verhalten von Schüler:innen wird auf diese Weise elementarer Teil des Prozesses.
Die deutliche Individualisierung der jungen Menschen, wie sie sich beispielsweise in Neurodivergenz zeigt, und die damit einhergehenden sozialen Herausforderungen, bieten uns die Chance voneinander zu lernen, gemeinsam menschlicher zu werden und zu wachsen: Was zeigt mir mein inneres Narrativ der „störenden oder herausfordernden Kinder“ über mich selbst, meine Erwartungen und meine Perspektiven auf die jungen Menschen? Auf welche Weise beeinflussen meine oft unmittelbaren Reaktionen den Verlauf des künstlerischen und sozialen Prozesses und wie kann ich meine Ansprüche mit dem tatsächlichen Geschehen in eine aufrichtige Stimmigkeit bringen?

Diese Veranstaltung richtet sich insbesondere an Eurythmie-Lehrer:innen und Kindergarten-Eurythmist:innen, aber auch an Pädago:innen anderer Fächer und findet im Rahmen der Reihe "inspiert Unterrichten" statt. Mehr Infos zu diesem Format ... Für die Teilnahme sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig.
Miranda Haejong Kim Markgraf arbeitet als Tänzerin und Eurythmistin in verschiedenen sozialen und künstlerischen Arbeitsfeldern für einen sozialen Wandel. Ihr aktueller Fokus liegt in der Kindergarten-Eurythmie und Erwachsenenbildung. Sie hat über 25 Jahre Meditationserfahrung und bildet sich regelmäßig fort unteranderem in Embodiment for Social Transformation, Transformative Dance, Authentic Movement und Somatic Attachment Therapy.