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Artist.inResidence for school

Ein Format zur Förderung des lebendigen Dialogs zwischen Kunst und Bildung. 

 

„Wir sehen die Kunst als Quelle geistiger Freiheit ganz im Sinne Rudolf Steiners. Aus dieser Quelle heraus soll Eurythmie pädagogisch wirksam werden – als lebendige, inspirierende Kraft, die junge Menschen in ihren Themen abholt." 

(zit. Prader & Rennhack/Projektleitung)

Schule INFO // Künstler:innen INFO // Team

Zum Format // Mediathek // bisherige Projekte 

Informationen für Künstler:innen

Du bist gerade mitten im Abschluss und weißt noch nicht, wo es dich im ersten Arbeitsjahr hinführt?                                                       

Du willst weiter Kunst machen und gleichzeitig in die pädagogische Praxis eintauchen?                                                                            

Du hast bereits pädagogische Erfahrung gesammelt und möchtest ein neues und flexibles Arbeitsmodell ausprobieren?

Wir bieten Eurythmist:innen mit unserem Format Artist.inResidence for school nach der ersten Pionierphase in 2026 auch ab 2027 wieder die Gelegenheit Kunst mit Pädagogik zu verknüpfen und konkrete Unterrichtspraxis zu sammeln. Hier entwickeln Künstler:innen Produktionen, die an Schulen aufgeführt werden und anschließend im Rahmen von Epochen/Workshops gemeinsam mit Schüler:innen weitergeführt oder adaptiert werden. Das Team von Eventeurythmie e.V. unterstützt dabei mit organisatorischer und inhaltlicher Erfahrung. 

​​​Bewerbung bis: 1. Juni 2027

…im Anschluss der Bewerbungsphase findet ein Kennenlerntermin statt!

 

Was du für das Format brauchst:

  • Ein abgeschlossenes Eurythmie-Studium/ Diplom

  • Erste Ideen und Impulse für eine Performance zum Thema „Hautgefühl“ in Form einer Präsentation (live/ schriftlich/ multimedial) einreichen an ​​​contact@eventeurythmie.com

  • Freude und Entdeckergeist an künstlerischen Prozessen

  • Professionelle Arbeitshaltung

  • Flexibilität

Deine Vorteile:

12 Monate geförderte Mitgliedschaft im Wert von gesamt 300 Euro mit allen dazugehörigen Privilegien: ->unentgeltliche Raumnutzung der e25 für Juli und August 2027/ darüber hinaus zum ermäßigten Tarif für geförderte Mitglieder ->Möglichkeit der Antragstellung für die Refinanzierung der Artist.inResidence Zeit inkl. Antragsbearbeitung und Verwaltung durch den Träger EVEU 100 % der Bezahlung durch die Schule als Veranstalter geht an den Künstler Professionelles Coaching in der künstlerischen Entwicklungsphase aus unserem Expertenteam im Ausbildungswert von 2.000.- Zusammenarbeit mit der Schule innerhalb der Organisation der Performance und Schul-Epochen/Workshops Thematischer Impuls in der inhaltlichen Konzeption Unterstützung in der Regelung der Lebensumstände während der Artist.inResidence Zeit und während der Tätigkeit an der Schule (Versicherung, Wohnung) nach individuellem Bedarf und Voraussetzungen. Evaluationsgespräche und Qualitätssicherung bis Projektabschluss Anschließend mögliche Weitervermittlung.

Informationen für Schulen

Ab 2026 startete erstmals das neue Format Artist.inResidence for school. Hier wird ein 2 in 1 Paket geboten: Ein Bühnenstück (Künstler-Produktion) und ein auf dem Bühnenstück basierender Epochen/Workshop-Unterricht (Schüler-Produktion mit Präsentation).  So entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Kunst und Bildung, bei dem künstlerisches Schaffen unmittelbar erfahrbar wird. 

Sind Sie auf der Suche nach Fachkolleg:innen für den Eurythmieunterricht an Ihrer Schule?

 

Eventeurythmie e.V. arbeitet mit dem Format Artist.inResidence for school  an einer innovativen Lösung für diesen Engpass. Werden Sie jetzt Kooperationspartner:in!

 

 

Michaela Prader und Isabelle Rennhack sind die Organisatorische Leitung, die Projektentwicklerinnen und die Ansprechpartnerinnen für die Schulen.

 

Marthy Hecker und Tatjana Rudenko übernehmen das Künstler:innen Coaching und sind beratende Expert:innen für die Adaption des Bühnenstückes in eine Epoche für Schulen. Beide haben bereits erfolgreiche Projekte mit Schüler:innen in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz durchgeführt.

Organisation und Coaching

Tanja Rudenko        Michaela Prader

                Marthy Hecker           Isabelle Rennhack

Grundlegendes zum Format Artist.inResidence

Durch dieses Format schafft Eventeurythmie e.V. einen lebendigen Rahmen für künstlerische Weiterentwicklung und neue Produktionen. Mit professioneller Begleitung, einem Probenraum und individueller Unterstützung fördert der Verein dadurch Eurythmiekünstler:innen sowie den gesellschaftlichen Dialog.

Idee und Zielsetzung

​Der Verein möchte in diesem Format selbstständige Eurythmiekünstler:innen in ihrer Unternehmerschaft ermutigen und unterstützen. Es soll einerseits ein Raum zum Forschen, Vertiefen und Schaffen geboten werden und andererseits soll die  eurythmische Kunst in den geförderten Projekten einen gesellschaftlich relevanten Umraum bekommen. Die Produktionen sollen sich veranstaltungsbezogen kontextualisieren, situative Settings der Teilhabe kreieren und in einen inhaltlichen Austausch mit verschiedensten Initiativen und Veranstaltern treten. Die Eurythmie als Kunst kann alle Lebensbereiche inspirieren und impulsieren und dadurch nicht zuletzt selbst als angewandte Eurythmie an Standing gewinnen.

Entstehung und Leitung

Das Artist.inResidence-Format wurde 2022 ins Leben gerufen und stand bis 2025 unter der gemeinsamen Leitung von Isabelle Rennhack, Marthy Hecker, Michaela Prader und Tanja Rudenko.
Seinen Ursprung hat das Projekt im Eventeurythmie.TanzFestival2021, das während der Corona-Pandemie als Livestream-Festival stattfand. Aus diesem Impuls heraus entstand der Wunsch, einen dauerhaften Raum und Support für künstlerische Produktion zu schaffen und diese zu präsentieren.

Neugriff 2026 – Fokus Schule

Mit dem Neugriff des Projekts im Jahr 2026 richtet sich der Blick verstärkt auf das Handlungsfeld Schule. Ausgehend von den Erfahrungen der vergangenen Artist.inResidence-Ausgaben und der Frage nach der gesellschaftlichen Wirksamkeit von Bewegungskunst entsteht ein neuer Schwerpunkt: die Begegnung von Kunst, Pädagogik und persönlicher Entwicklung.

Künstlerische Forschung und eurythmische Praxis werden dabei nicht mehr ausschließlich im Kontext von Performance und öffentlichem Raum betrachtet, sondern auch als Impulse für Bildungsprozesse. Schulen werden zu Orten der Zusammenarbeit, an denen kreative Eigeninitiative, Wahrnehmung und Gestaltungsfähigkeit gefördert werden können. Damit erweitert sich das Anliegen des Projekts: Neben der Unterstützung künstlerischer Vorhaben rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie Kunst jungen Menschen Erfahrungsräume eröffnen und Zukunftskompetenzen stärken kann.

Mediathek // Eventeurythmie.TanzFestival // Artist.inResidence

Mediathek // Eventeurythmie.TanzFestival // Artist.inResidence
Eventeurythmie.TanzFestival 2021

Eventeurythmie.TanzFestival 2021

00:23
Making of - Fragil_Newcomer.inResidence  2022

Making of - Fragil_Newcomer.inResidence 2022

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30:33
Making of - Mundus Imaginalis_De AiR_ Dutch edition Artist.inResidence 2022

Making of - Mundus Imaginalis_De AiR_ Dutch edition Artist.inResidence 2022

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26:21
Making of - MoneyMe_Artist.inResidence  2022

Making of - MoneyMe_Artist.inResidence 2022

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27:58

Mediathek // Eventeurythmie.TanzFestival // Artist.inResindence

Hier sind Eindrücke, Podcast Gespräche, Making of Ausschnitte und Kunstvideos zu finden.

2024-2025 Newcomer.inResidence

Meuve Euritmia

Ensemble: Ileana Villarreal Jirash, Patricia Muñoz García, Edgar Matamoros García, Paola Cohen Añorve​​ Coaching: Marthy Hecker

 

Vier Eurythmiedozent:innen, die in verschiedenen Schulen im ganzen Land arbeiten, schufen erstmals eine Eurythmieproduktion in Mexiko. Es war eine Premiere für die Künstler: innen und für das Land. Die Arbeit wurde von Marthy Hecker als Coach künstlerisch begleitet. Es fanden bereits Aufführungen  im Zuge eines Workshops zum Thema „Ritual und Umgang mit dem Tod“ an der ersten Waldorfschule Mexikos statt.  

Die Performance schafft eine Begegnung mit der mexikanischen Kultur, ihren Wurzeln und spirituellen Impulse. Ein Zwischenbericht aus der aktuell sich noch entwickelnden Produktion ->

2022-2023 Artist.inResidence

MoneyMe

Konzept & Performance: Milena Hendel

Coach & Co-Choreograf: Milton Camilo

Milena Hendel arbeitete im Juli/August mit dem in Wuppertal lebenden Tänzer und Choreografen Milton Camilo. Der Entstehungsprozess des Stückes wurde vom Festival.OrgaTeam des Eventeurythmie.TanzFestival°2 filmisch und durch Interviews begleitet.

Showing: 27.08.2022, Studio einsatzstelle25 Bonn

Präsentation der Videodokumentation: 29.04.2023 im Rahmen des Eventeurythmie.TanzFestival°2 

Das Stück MoneyMe: In dem Stück geht es um den Umgang mit Geld.

MoneyMe ist eine solistische Performance mit Einflüssen aus Eurythmie, Tanz und Theater. Die Podcasterin hört sich nach getaner Arbeit noch einmal einige Teile aus ihren Interviews, die sie für einen Podcast geführt hat, an. Dazu entstehen Bewegungssequenzen, die immer wieder wie getanzte Träume zwischen den auditiven Eindrücken und der Bühnensituation aufblitzten, die Erinnerungen und Realität miteinander verbinden. Die Performance wird sich mit Fragen rund um das Thema Geld beschäftigen und ihre Storyline teilweise anhand von Interviews zum Thema Geld entwickeln. Durch Gespräche mit Banker*innen und Broker*innen, mit Gurus und Finanzberater*innen, mit Vätern und Müttern und mit dir und mir wird die Thematik und vor allem die soziopsychologische Beziehung zum Geld behandelt. Welchen Stellenwert hat Geld in deinem Leben? Was bedeutet dir Geld? Welches Gefühl löst Geld zu haben oder es nicht zu haben in dir aus? Sind einige von den Fragen, welche die Künstlerin stellen wird. Des Weiteren entwickelt sich die Performance aus dem Körper heraus - aus Handlungen und Haltungen. Sie entsteht aus Intuition und Erfahrungen - sie beruht auf Erinnerung und Zukunft. Und beschäftigt sich mit folgenden Fragen: Was hat Geld mit dem Körper zu tun? Was mit Bewegung? Sind Zahlen kalt, ist Geld warm? Ist es menschlich? Wie drücke ich das Thema in Bewegung aus? Wo findet persönliche Entwicklung statt? In welcher Verbindung stehen Körper, Seele und Geist mit dem Thema Geld? Ist Geld sexy? Fließt Geld, bringt es in Fluss? Wie möchte ich Fülle und Mangel darstellen? Wie Geben und Nehmen? Performances: Milena Hendel präsentierte ihr Stück MoneyMe, aufgrund von Schwangerschaft, im Anschluss des Showings in Form einer filmischen Installation ebenfalls bei einem Festival in Den Haag und auch bei der Bonner Theaternacht. Ortspezifischere Liveperformances zu ihrer Thematik finden nun verzögert erst ab Herbststatt. „Es hat etwas mit mir gemacht das persönliche Verhältnis zu Geld so offen zu thematisieren, es aus diesem intimen Raum heraus zu bewegen, es freizulassen.“ (zit. Milena Hendel zu ihrem künstlerischen Prozess)

2022-2023 De AiR: Dutch edition

Mundus Imaginalis

Duo: Marie-Pierre Murigneux, Fuad Ahmadvand

Coaching: Bernard Thiry, Alan Kushan

Marie-Pierre Murigneux und Fuad Ahmadvand arbeiteten von 27.06. bis 15.07.2022 in Amsterdam. Sie wurden von Bernard Thiry und Alan Kushan gecoached und zeigten ihr Stück Mundus Imaginalis am 15. und 16. Juli im Theater De Roode Bioscoop.

 

Showing: 15. und 16.07.2022, Theater De Roode Bioscoop

Das Stück Mundus Imaginalis:

In dem Stück „Mundus Imaginalis", geht es um die Suche nach Wahrhaftigkeit und die Kraft der Imagination.

,,Vielleicht sind dir in deiner Vorstellung schon folgende Formen entgegen gekommen: Figuren, Gesichter, Symbole, Objekte oder Handlungen, welche im ersten Moment losgekoppelt von der Wirklichkeit zu sein scheinen und deren Bedeutung du hinterfragt hast. Vielleicht hast du schon einmal von Inbrun oder Enthusiasmus in Bezug zu Bildern aus alten Geschichten erfahren. All das ist Mundus Imaginalis oder die imaginäre Welt. Meistens geben wir diesen Erfahrungen keine Wichtigkeit oder Wert. Nun die Frage: in wie fern halten wir diese für real?" ​ Die Forschung des Künstler Duos ist inspieriert von der Geschichte Aql-e Sorkh des persischen Autors Shihab al-Din Suhrawardi (1154-1191). Dieses Buch wurde zum philosophischen Subjekt von Henry Corbi (1903-1978). Performances: Das Künstlerduo des Stückes Mundus Imaginalis zeigte ihr Stück an Festivals in Berlin und Den Haag. Als besonderen ortsspezifischen Ansatz entwickelten sie das Stück schließlich zu einer Wohnzimmerperformance weiter. Die Künstler erlebten in diesem intimen Rahmen einen Mehrwert in der künstlerischen Darbietung. Es entstand EIN Raum. „Es entstand Interaktion, eine performative Teilhabe, welche wir so noch nicht erfahren hatten und welche das Stück bereicherte.“ (zit. Marie-Pierre Murigneux zu einer der Wohnzimmerperformances)

2022-2023 Newcomer.inResidence

Fragil

Künstlerin: Marie Sophie Koblitz

Coaching: Shayan Afshari Azad

 

Marie Sophie Koblitz arbeitete Juli und August 2022 an ihrem Stück. Als Newcomer.inResidence stand ihr dafür jedoch kein Budget zur verfügung und die Arbeit wurde nicht als Artmovie dokumentiert.

Showing: 26.08.2022, Studio einsatzstelle25 Bonn

Die Performance Fragil wurde inspiriert durch die Corona Krise und thematisiert die Fragilität dieser Zeit.  

Performances: Marie Sophie Koblitz zeigte ihr Stück Fragil ebenfalls bei einem Festival in DenHaag. Passend zu ihrer Zusammenarbeit mit einem bildenden Künstler, performte sie Ihr Stück zudem bei dem Tag der offenen Ateliers in Bonn und auch in der Bonner Theaternacht war es zu sehen. „Mit jeder Perfomance wurde die Fragile Thematik mehr durchdrungen, fassbarer, sie wurde Stärke“, so die Künstlerin nach ihren Aufführungen. Während einem Performancesetting entstand eine besonders starke Nähe zum Zuschauer als diese sich im Zuge des Livepaintings mit Shayan Afshari Azad in dem bildnerischen Werk gemeinschaftlich manifestierten.

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